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Erfolg ist eine Frage des richtigen Timings.
Dr. Ernst Kurtz, Begründer der Marke Tutima.
Tutima ist eine Ableitung von dem lateinischen Begriff „tutus, tutissima“– sicher, geschützt. So kam diese Signatur zustande – als Synonym für Zeitmesser von Präzision und Zuverlässigkeit. Und die Tutima-Uhren machten ihrem Namen alle Ehre – in Zeiten, in denen sonst nichts sicher war: mit ihrem unaufhaltsamen Aufstieg mitten in der damaligen Wirtschaftskrise.
Zum großen Erfolg der Marke trug neben dem außergewöhnlichen Qualitätsversprechen die Beharrlichkeit des Firmengründers Dr. Ernst Eine Entscheidung, die ganz besondere Früchte Kurtz bei – sowie sein untrügliches Gespür für tragen sollte: in Form der letzten und legendären die Erfordernisse des Marktes: Als mit Jahresbeginn 1927 die UROFA (Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG)und die UFAG (Uhrenfabrik Glashütte AG) ihren Betrieb aufnahmen, war dies der Beginn der modernen Ära der Armbanduhr in Glashütte. Der junge Dr. Kurtz, der den Aufschwung des neu gegründeten Firmenkonglomerats mit großem persönlichen Einsatz vorantrieb, begeisterte seine Mitarbeiter neben der Fertigung hochwertiger Taschenuhren nun für sein neues Ziel: Die konsequente Entwicklung und Produktion eigener Armbanduhr-Kaliber, darunter Spitzenqualitäten namens Tutima.

Kaliber Urofa 59

Dr. Ernst Kurtz
Eine Entscheidung, die ganz besondere Früchte tragen sollte: in Form der letzten und legendären Entwicklung der UROFA-UFAG unter der Leitung von Dr. Ernst Kurtz, des 1939/1940 entwickelten Zwei-Drücker-Fliegerchronographen „Tutima“, ausgestattet mit dem aufwändigen UROFA Kaliber 59. Dies war der erste deutsche Chronograph mit Additionsstoppung und Schnellstoppvorrichtung, was damals als „Tempostopp“ bezeichnet wurde (heute „Flyback“). Eine Uhr, die in ästhetischer und funktionaler Hinsicht Maßstäbe setzte und die heute ein Meilenstein in der Geschichte der Fliegeruhr ist – sowie Ausdruck des Tutima Mottos „Zeit mit Geschichte“.

UFAG Glashütte 1939, Dr. Ernst Kurtz (3. von links) mit seinem Entwicklungsteam