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Aus sächsisch wird niedersächsisch.
Aufbruch aus Glashütte.
Neue Ziele verfolgen ist das eine. Sich immer wieder auf seine Glashütter Tradition besinnen das andere. Wo auch immer die Marke Tutima Wurzeln schlug, war sie vom hohen Anspruch getrieben, überlieferte uhrmacherische Werte zu bewahren.
Nach Kriegsende 1945, als die Uhrenindustrie in Glashütte in Trümmern lag, machte Dr. Ernst Kurtz das nahezu Unmögliche möglich. Mit unermüdlichem Unternehmergeist setzte er die Uhrenfertigung in Memmelsdorf/Unterfranken im Sinne seiner kompromisslosen Qualitätsphilosophie fort, gemeinsam mit ehemaligen Mitarbeitern aus Glashütte.

Uhr mit Werk Kal. 25, ca. 1957.

Rohwerke-Fertigung in Ganderkesee 1951.
Aus einer Reihe von Neuentwicklungen konnte bereits 1949 das feine 111/2-linige Traditionskaliber Kurtz 25 vorgestellt werden, welches sich durch aufwändige Details wie Breguetspirale, chatonierte Lagersteine und eine „Super Shock Resist“-Stoßsicherung auszeichnete. So entstanden in den schweren Nachkriegsjahren hochwertige Armbanduhren unter dem Unternehmensnamen „Uhrenfabrik Kurtz“.
1951 verlagerte Dr. Ernst Kurtz die Produktion an den heutigen Standort Ganderkesee in Niedersachsen. Damit schuf er in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für das Unternehmen eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Wiedergeburt der Marke Tutima.
50er Jahre: Glashütter Mitarbeiter in Ganderkesee mitsamt Angehörigen und neuen Mitarbeitern